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Erfolgreich digital transformieren

„In Lösungs­kompetenz investieren!“

Bild: shutterstock.com/GaudiLab

Wie die Microsoft-Prioritäten für das hiesige Small- und Medium-Business aussehen und wie Microsoft-Partner die enormen Digitalisierungs-Potenziale am besten erschließen können, erläutert Gregor Bieler, General Manager One Commercial Partner bei Microsoft Deutschland.

Inwiefern lassen sich die auf der Inspire 2018 präsentierten Geschäftsprioritäten auf den deutschsprachigen Small- und Medium-Business-Bereich übertragen? Welche spannenden Themen gibt es innerhalb dieser Prioritäten?
Gregor Bieler: Die auf der Inspire präsentierten Prioritäten gelten auch für den Mittelstand hierzulande. In diesem Sinne treiben wir auch hier die Bereiche Modern Workplace, Modern Biz sowie Infrastructure, Data und Artificial Intelligence gezielt voran. Besonders priorisieren wir SAP auf Azure. Da haben wir schließlich einen Markt mit rund 20.000 Mittelstandskunden, die wir zusammen auf eine moderne Plattform bringen wollen. Daneben konzentrieren wir uns auf AI-getriebene Innovationen. Klassische Business-Applikationen lassen sich zum Beispiel recht einfach mit Cognitive Services wie Spracherkennung oder Übersetzungsservices anreichern. Diese Technologien sind heute reif genug, um schnell tatsächlich Mehrwerte innerhalb bestehender Applikationen zu bieten. Auch die Implementierung von BOT-Technologien bietet großes Potenzial.


Welche geschäftlichen Ziele verfolgt Microsoft mit diesen Prioritäten?
Gregor Bieler: Unser erklärtes Ziel ist es, möglichst viele Neukunden für die ­Microsoft-Cloud zu gewinnen. Daneben möchten wir die Nutzungsintensität bestehender Cloud-Kunden erhöhen. Um das zu erreichen, wollen wir unter anderem das IP Co-Sell intensivieren, also  die besten Partnerlösungen noch gezielter über unsere Vertriebskanäle zu potenziellen Endkunden bringen. Außerdem steht der weitere Ausbau des CSP-Programms an, auch um an den enormen Geschäftserfolg im letzten Jahr in diesem Bereich anzuknüpfen.

Bild: Microsoft (5)
Gregor Bieler, General Manager One Commercial Partner bei Microsoft Deutschland


Was können die Microsoft-Partner selbst für ihren Transformationserfolg tun?
Gregor Bieler: Generell empfiehlt sich die Überprüfung des eigenen Geschäftsmodells hinsichtlich traditioneller Systemhaus-Leistungen, die in Zukunft deutlich weniger oder nicht mehr benötigt werden. Wichtig ist auch, dass die Partner eng an die Prozesse ihrer Kunden heranrücken und mit den Entscheidungsträgern auch außerhalb der IT kommunizieren. Vor allem aber rate ich allen Partnern, kräftig in die eigene Technical Readiness zu investieren. Es gilt, innerhalb der eigenen Organisation verstärkt Mitarbeiter so aus- und weiterzubilden, dass innovative Cloud-Projekte überhaupt geleistet werden können. Wir bieten über das Partner-Netzwerk dafür schon jede Menge Schulungen und Zertifizierungen, die wir künftig noch weiter ausbauen werden. Microsoft war, ist und bleibt schließlich eine partnerorientierte Unternehmung. Wir wissen, wie wichtig unsere Partner für uns sind, und tun alles, um diese Partnerschaft langfristig zu stärken und auszubauen.