Devices

Surface Book

Generali setzt auf modernes Arbeiten

Bild: Microsoft (11)

Die angestellten Außendienstmitarbeiter der Generali benötigten ein Notebook mit Touchdisplay. Microsoft setzte sich mit dem Surface Book gegen die Konkurrenz durch. Das sind die Hintergründe.

Der Außendienstmitarbeiter ist das Aushängeschild seines Unternehmens – wenn er im Beratungsgespräch sein technisches Equipment auf den Tisch stellt, prägt das den Eindruck beim Kunden erheblich. „Die Generali ist eine Premiummarke“, sagt Jens Rotermund, Abteilungsdirektor bei der Generali Deutschland AG. „Das muss auch die Ausstattung widerspiegeln.“
Als die Generali Versicherung Anfang 2017 neue Notebooks anschaffen wollte, spielte diese Überlegung eine wichtige Rolle. Gesucht wurde ein Hybridmodell mit Touchdisplay, das die bisherigen, in die Jahre gekommenen Geräte ersetzt. Die Kunden sollten künftig direkt auf dem Device unterschreiben können, mit dem der Antrag erstellt wurde. Und das Notebook sollte stabil genug für den täglichen Einsatz im Außendienst sein.
Zur Auswahl standen Notebooks mehrerer Hersteller, unter anderem das Microsoft Surface Book. Das Hybridgerät besitzt als einziges unter den ausgewählten Modellen ein Display, das sich komplett von der Tastatur trennen und als Tablet nutzen lässt. „Bei allen haben die Augen geleuchtet, als wir das Surface Book das erste Mal präsentiert haben“, erinnert sich Jens Rotermund. „Das sieht schon elegant aus und überzeugt auf Anhieb mit brillantem Display.“
Das allein reichte natürlich nicht. Für den täglichen Einsatz im Außendienst sollte ein stabiles Gerät her. Hier überzeugte das Surface Book mit seiner Verbindung zwischen Tastatur und Display. Die spezielle Mechanik hält den Bildschirm zwar extrem fest, dennoch lässt er sich bei Bedarf schnell und einfach lösen. Auch die Stiftbedienung beeindruckte, wie Karl-Heinz Herold sagt, Handlungsbevollmächtigter im Vertriebsservice und Schnittstelle zwischen Vertrieb und IT. „Die Stifte eignen sich gut für die elektronische Unterschrift. Sie sind wesentlich besser als bei den Mitbewerbern.“ Das 13,5-Zoll-Display erwies sich als eine gute Größe für die Praxis. Die hohe Auflösung und die Lichtstärke seien ideal, „wenn man mal im Sommer einen Kunden auf der Terrasse berät“, so Herold. Viele Testnutzer fanden die Rechenleistung des Surface Book angesichts des niedrigen Gewichts beachtlich. Auch die Akkuleistung von bis zu zwölf Stunden gefiel gut.
Nach und nach prüften alle Stakeholder die Geräte – und stimmten schließlich für das Microsoft-Modell. Die Generali Deutschland AG schaffte 1.700 Geräte an. Die Mitarbeiter des Außendiensts wurden gezielt eingewiesen. „Klar, es ist erst einmal ein neues, ungewohntes Modell. Aber alle bewunderten das Design“, so Karl-Heinz Herold. „Doch erste Rückmeldungen lobten das Handling der Geräte, die Schnelligkeit und die vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten.“
Mitarbeiter in den Agenturen und Führungskräfte im Außendienst setzen das Surface Book auch als Desktop im Büro ein – manche mit separatem Monitor. „Das ist das Schöne am Surface Book“, sagt Herold. „Man kann es als Desktop genauso verwenden wie als Notebook oder als Tablet.“
Jens Rotermund hat das Surface Book persönlich dem Vertriebsvorstand und weiteren Vertretern der Geschäftsleitung vorgestellt. „Das Gerät motiviert den Vertrieb, man arbeitet gern damit“, sagt er und schmunzelt: „Ich habe das Surface Book auch für den Einsatz im Management vorgeschlagen.