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Digitale Transformation

Veränderung aktiv gestalten

Bild: shutterstock.com/Sergey Nivens

Die Digitale Transformation führt zu einer Veränderung der Arbeitswelt. Daher sind Microsoft-Partner gut beraten, nicht nur ihre Kunden bei deren Transformation zu begleiten, sondern auch ihr eigenes Geschäftsmodell immer wieder kritisch zu hinterfragen, um sich auf zukünftige Erfordernisse auszurichten.

Manche mag das überraschen, aber die Digitalisierung ist kein Lieblingsprojekt aus dem Hobbykeller von IT-Unternehmen und Entwicklern, sondern ein Wunsch der Endkunden“, sagt Sebastian Grassl, Go-To-Market Lead Germany. Nur die aktuellen Wünsche zu befriedigen, reicht aber nicht aus. Um langfristig wettbewerbsfähig zu sein, kommt es darauf an, die Bedürfnisse von morgen frühzeitig zu besetzen. Sebastian Grassl: „Es geht um mehr als um neue Technik: Am Anfang steht ein Wandel im Kopf. Und natürlich macht so eine einschneidende Veränderung zunächst einmal Angst.“ Dabei schrecken die Menschen nicht vor der Digitalisierung an sich zurück, sondern davor, wie sie sich auf ihre persönliche Existenz auswirken kann. Wer in diesem Kontext als verlässlicher Partner erscheinen möchte, muss hellhörig für zukünftige Bedürfnisse seiner Kunden sein, aber auch im eigenen Hause den Wandel agil und glaubwürdig vorantreiben. „Stellen Sie sich selbst auf den Prüfstand und beantworten Sie sich zwei Fragen“, rät Sebastian Grassl. „Bin ich glaubwürdig?“ Die eigenen Prozesse und die eigene Unternehmenskultur sollten, immer im Hinblick auf das gegenwärtige Geschehen der jeweiligen Branche, auf einem aktuellen Level sein. Und: „Habe ich alle Ressourcen, die ich brauche?“ Wer Kunden berät und damit Erfolg haben will, sollte für mehr als nur die nötigen Kompetenzen im eigenen Haus sorgen.

Neu aufgestellt

Um die Chancen zu nutzen, die sich durch die Digitalisierung auftun, hat sich beispielsweise die brainymotion AG, Microsoft-Gold-Partner für Trainingslösungen, zu einer eigenen Transformation entschieden. „Durch die Digitale Transformation dynamisieren sich die Bedürfnisse unserer Trainingsteilnehmer und damit verändern sich auch die Anforderungen an unsere IT- und Projekt-/Prozessmanagementtrainings. Deshalb haben wir uns bewusst entschieden, nach 18 Jahren in einem Franchisesystem als eigenständiges, agiles Unternehmen neue Wege zu gehen“, erklärt Nils Gutsche, Vorstand und Inhaber der brainymotion AG. Ein weiterer Grund dafür sind die wachsende Heterogenität des Technologieumfelds und die sich daraus ergebenden Bedarfe. Die Teilnehmer selbst haben unterschiedliches Vorwissen und müssen letztlich das Erlernte in verschiedensten Jobrollen anwenden. „Deshalb machen wir uns zunächst ein Bild vom Wissensstand und den Zielen, bevor wir dann einen individuellen, modularen Trainingsplan aufstellen“, erläutert Nils Gutsche und führt aus: „Wissen gibt es heute kostenlos überall im Web. Entscheidend sind hier zwei Aspekte: zum einen Wissen durch Training in Anwendung zu bringen, also nachhaltig Können daraus zu machen, und zum anderen sollen unsere Trainings Freude bereiten, denn nur, wer Freude an dem hat, was er tut, wird langfristig Erfolg erleben.“ Auch die Darreichungsform der Trainingsinhalte muss sich den veränderten Arbeitssituationen anpassen. Homeoffice, Teilzeitmodelle oder globale Teams machen auch hier individuelle Lösungen nötig. Während die Know-how-Vermittlung problemlos etwa per Video erfolgen kann, ist für das Umsetzen am praktischen Beispiel stets ein Trainer/Coach nötig. Für sein Feedback muss er aber nicht zwingend am selben Ort wie die Teilnehmer sein. Kamera, Chat und Voice ermöglichen online geeignete Kommunikation und stellen den Lernerfolg sicher. Nils Gutsche: „Last but not least dürfen wir alle agil bleiben, denn der digitale Wandel wird nie wieder so langsam vonstattengehen wie heute!“