Licenses

Lizenzierung

Im Zeichen des Wandels

Bild: shutterstock.com/Petr Baumann

Zunehmende Digitalisierung und Mobilität verändern nicht nur das Private, sondern auch Geschäfts- und Arbeitsmodelle ganzer Branchen. Welche Folgen haben die neue Mobilität und zusätzliche Flexibilität der modernen Arbeitswelt für die Microsoft-Lizenzierung?

Dank Technologien wie Cloud-Computing und Social Media sowie einer Vielzahl mobiler Geräte eröffnen sich Unternehmen neue Potenziale. Zugriff von überall und jedem Gerät kann dabei nicht nur die tägliche Arbeit erleichtern, sondern auch die Produktivität für das Unternehmen erhöhen. Doch auch die Anforderungen an Sicherheit und Datenschutz wachsen mit. Denn sensible Unternehmensinformationen müssen grundsätzlich überall geschützt sein, egal von wo und welchem Gerät aus der Mitarbeiter auf sie zugreift. Microsoft-Lizenzbestimmungen passen sich dieser neuen Welt bestmöglich an.

Der Nutzer im Zentrum: Die steigende Zahl mobiler Geräte verlangt nach einer Lizenzierung, die den Nutzer mehr ins Zentrum stellt. Microsoft-Lizenzlösungen werden daher verstärkt als Nutzerlizenzen angeboten, um die neuen Einsatzszenarien besser widerzuspiegeln.

Abonnement/Subscription-Lösungen: Im Zusammenspiel mit Onlinediensten bietet Microsoft immer mehr Lösungen als temporäre Abonnementlizenzen (Subscriptions) an. Dies ermöglicht es Kunden und Partnern, flexibler auf IT-Anforderungen zu reagieren.

Cloud-Computing – hybride Lösungen: Immer mehr Business-Szenarien erfordern das Zusammenspiel von klassischer Welt mit Cloud-Computing-Lösungen. Nur mittels einer sicheren IT-Umgebung in der Cloud kann beispielsweise mobiles Arbeiten mit jedem Gerät sichergestellt werden. 

Vereinfachung und Konsolidierung: Wenn technologischer Fortschritt und moderne Arbeitswelt Komplexität schaffen, ist Vereinfachung auf der anderen Seite doppelt wertvoll. Diese entsteht durch die Harmonisierung der Lizenzmodelle und Programme sowie die Automatisierung von Prozessen. 

Die Enterprise Cloud Suite

Die Enterprise Cloud Suite (ECS) ist ein eindrucksvolles Beispiel für diesen Wandel. Microsoft bietet damit eine passende Nutzerlizenzierung in Kombination mit Cloud-Lösungen und begegnet so den steigenden Anforderungen an Mobilität und Sicherheit. Die Suite ermöglicht dem Nutzer das mobile Arbeiten an jedem Ort und mit jedem beliebigen Gerät, unabhängig davon, wem es gehört und welches Betriebssystem es nutzt.

Die Enterprise Cloud Suite beinhaltet:

Office 365 E3 mit den Online-Services von SharePoint, Lync und Exchange, aber auch den bewährten Office-Anwendungen sowie dem sozialen Netzwerk für Unternehmen, Yammer, und OneDrive für Business. Zusätzlich ist Office 365 E3 mit einem Dual Access Right ausgestattet, das wie eine Core CAL bzw. Enter­prise CAL Suite den Zugriff auf die äquivalenten Server im eigenen Rechenzentrum erlaubt.

Enterprise Mobility Suite mit den Lösungen Azure Rights Management, Azure Active Directory Premium und Microsoft Intune für die sichere Verwaltung von Unternehmensdaten und Geräten.

Windows SA pro Nutzer: eine Lizenzierung von Windows pro Nutzer statt pro Gerät.

Das Zusammenspiel bewährter Microsoft-Software mit hochwertigen Cloud-Services bietet die Flexibilität mobilen Arbeitens bei gleichzeitiger Einhaltung hoher Sicherheitsstandards. Mit ECS erhalten Kunden mehr als nur eine Alternative zur bisherigen Desktopplattform.

Die Enterprise Cloud Suite ist seit 1. Dezember 2014 unter dem Enterprise Agreement verfügbar.

Die „Windows SA pro Nutzer“-Lizenzierung

Ein weiterer Beleg für den Wandel in der Microsoft-Lizenzierung ist die „Windows SA pro Nutzer“-Lizenzierung. Windows SA pro Nutzer ist Teil der Enterprise Cloud Suite, aber auch als eigene Lizenz zu erwerben.

Die neue Lizenzlösung „Windows SA pro Nutzer“ von Microsoft bietet die Option, eine Windows Pro-Gerätelizenz in eine Nutzer-
Abonnementlizenz umzuwandeln. Der lizenzierte Nutzer benötigt lediglich einen Haupt-PC, der mit einer OEM-Lizenz für Windows Professional (Version 7 oder jünger) ausgestattet ist, um diesem die „Windows SA pro Nutzer“-Abonnementlizenz zuzuweisen. Ist dies geschehen, kann er Windows Enterprise auf beliebig vielen Geräten nutzen – gleichgültig, ob es sich um firmeneigene oder private Geräte handelt. „Windows SA pro Nutzer“ begegnet damit vielen „Bring Your Own Device“-Herausforderungen. Und das Beste: Der Nutzer kann wählen, ob er Windows Enterprise auf seinem Gerät lokal installieren oder via VDI oder Windows to Go nutzen möchte. Zusätzlich gewährt eine MDOP-Lizenz für das Hauptgerät des für „Windows SA pro Nutzer“ lizenzierten Nutzers die Berechtigung, MDOP auch auf allen anderen Geräten zu nutzen − ohne zusätzliche Lizenzkosten.

„Windows SA pro Nutzer“ ist seit 1. Dezember 2014 unter Enterprise Agreement, Select Plus oder Microsoft Products & Services Agreement (MPSA) verfügbar.