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Rechtsrisiken durch Support-Ende von Windows XP

Höchste Zeit zu wechseln!

Bild: wikipedia/Kasey Kahne

Jedes Unternehmen, das auch nach dem Support-Ende weiterhin Windows XP nutzt, setzt sich erheblichen rechtlichen Risiken aus. Diese bestehen auch für Microsoft-Partner! Informieren Sie Ihre Kunden über die Gesetzeslage und wechseln Sie mit Windows 8.1 auf die sichere Seite.

Am 8. April 2014 beendete Microsoft offiziell und weltweit den Support für Windows XP. Dennoch halten noch viele Unternehmen am bewährten Betriebssystem fest – und das, obwohl kein Reseller oder IT-Service-Partner damit den dauerhaften und stabilen Systembetrieb noch sicherstellen kann. Dass dies das Problem der Unternehmen sei und den Reseller nichts angehe, ist ein Irrtum! Denn jeder Microsoft Partner kann eine gesetzliche Beratungspflicht haben, seine Kunden aktiv auf allgemein bekannte Sicherheitsrisiken hinzuweisen. Tut er das nicht, riskiert er den Bruch seines Wartungsvertrags und muss unter Umständen auch für entstandene Schäden aufkommen. Nutzen Sie deshalb für den Umstieg auf Windows 8.1 die folgenden Argumente, die auch in einem von Microsoft in Auftrag gegebenen Whitepaper detailliert dargestellt sind.  

Ein veraltetes Betriebssystem gefährdet die Sicherheit

Gerade kleine und mittlere Unternehmen stehen zunehmend im Visier von IT-Angriffen. Nicht mehr unterstützte Programme wie Windows XP sind dafür besonders anfällig, da neue Sicherheitslücken nicht mehr automatisch geschlossen werden. Es drohen Datenverluste oder Manipulationen. Gleichzeitig ist die Schnittstellenfunktionalität zwischen Windows XP und aufsetzenden Applikationsumgebungen nicht mehr gewährleistet. Ausfälle mit hohem Schadenspotenzial sind damit absehbar.

Aktualität und Sicherheit sind gesetzlich vorgeschrieben

Alle Unternehmen, die Daten von Mitarbeitern, Kunden oder Zulieferern speichern, sind per Gesetz dem Datenschutz und der Einhaltung von aktuellen IT-Sicherheitsstandards verpflichtet. Sie müssen zudem eine ausreichende Risikovorsorge betreiben, die auch der Wirtschaftsprüfer beim Jahresabschluss prüft. Ein veraltetes Betriebssystem kann keine der aktuellen Sicherheitsanforderungen erfüllen. Nicht zuletzt ist für Ende 2014 das Inkrafttreten des neuen, verschärften IT-Sicherheitsgesetzes geplant. 

Die Geschäftsführung ist für die IT-Organisation verantwortlich 

Jeder Geschäftsführer und Vorstand ist verpflichtet, für eine risikogerechte, gesetzeskonforme IT-Organisation zu sorgen. Die Ausführung kann er dabei auf seinen IT-Leiter übertragen, die unmittelbare und persönliche Verantwortung dafür jedoch nicht. Gleichzeitig ist der IT-Leiter ebenso wie jeder andere IT-verantwortliche Mitarbeiter rechtlich verpflichtet, die Geschäftsführung über Risikosituationen im Unternehmen zu informieren und bei deren Beseitigung seinen Beitrag zu leisten. 

Grobe Fahrlässigkeit gefährdet den Versicherungsschutz

Vorstände, Geschäftsführer und IT-Leiter können durch die entstehenden Sicherheitslücken in der Unternehmens-IT grob fahrlässig handeln und sind im Schadensfall dann nicht mehr über eine Haftpflichtversicherung abgesichert. Mit einer Reihe an Maßnahmen unterstützt Microsoft seine Partner dabei, deren Kunden von Windows XP auf ein zeitgemäßes Betriebssystem zu trans­ferieren.