Cloud

Cloud Computing und Datenschutz

Alles konform

Bild: shutterstock.com/Maksim Kabakou

Nachhaltiger Unternehmenserfolg ist das Ergebnis ständiger Verbesserungsprozesse und damit heute eng gekoppelt an sensible Fragen der IT-Compliance. Ein Whitepaper klärt nun, wie konform Microsoft Office 365 und Microsoft Azure mit den in Deutschland geltenden Datenschutzgesetzen sind.

241 Milliarden Dollar – so wertvoll ist der weltweite Markt mit Cloud-Lösungen im Jahr 2020. Errechnet wurde dieser Wert in einer Studie des Marktforschungsunternehmens Salesforce. Ein gewaltiger Markt, ganz klar – doch wie kann ein solcher Wert zustande kommen, wo es doch eine ganze Reihe datenschutzrechtlicher Bedenken hinsichtlich der Cloud gibt? Diese Zweifel gipfeln oft in der Frage: Darf man als Unternehmen mit Sitz in Deutschland überhaupt in die Microsoft-Cloud?
Ein Whitepaper der Rechtsanwaltskanzlei PRW nimmt diese Bedenken nun unter die Lupe und stellt fest: Wer die gesetzlichen Grundlagen kennt und diese auch beachtet, ist datenschutzrechtlich auf der sicheren Seite. Außerdem macht das Whitepaper eines unmissverständlich klar: Etwa 80 Prozent der in der Cloud gespeicherten Daten fallen nicht unter das Datenschutzrecht, weil sie keine personenbezogenen Daten enthalten. Setzen Unternehmen beispielsweise auf Azure, um Produktionsdaten zu verwalten, steht dies nicht im geringsten Konflikt mit dem Bundesdatenschutzgesetz. Mehr Details zu den mit der Cloud-Nutzung verbundenen rechtlichen Fragen lesen Sie direkt im Whitepaper von PRW.

 

 

Microsoft Azure Site Recovery

Daten stets verfügbar

Wenn es etwas wie eine Lebensversicherung für Daten gibt, dann trägt sie den Namen Microsoft Azure Site Recovery. Dieser Dienst, früher bekannt unter Hyper-V Recovery Manager, garantiert die Hochverfügbarkeit von Anwendungen in Hyper-V-Umgebungen. Voraussetzung für den Recovery-Manager ist, dass die virtuellen Maschinen mit System Center Virtual Machine Manager (VMM) verwaltet werden.
Site Recovery ist ein Azure-Dienst, mit dem die kompletten virtuellen Umgebungen von einem On-Premise-Rechenzentrum in ein anderes On-Premise-Rechenzentrum repliziert sowie im Bedarfsfall automatisch wiederhergestellt werden können. Neu ist nun, dass auch Microsoft Azure als Ausweichrechenzentrum dienen kann.
Azure Site Recovery führt automatisiert die kontinuierliche, regelgebundene Replikation aus und überwacht die Verfügbarkeit der virtuellen Umgebungen und Anwendungen über den VMM-Server. Dabei ist jegliche Kommunikation mit Azure verschlüsselt. Sollte das Hauptrechenzentrum ausfallen, orchestriert Azure Site Recovery die schnelle Wiederherstellung der Dienste im Ausweichrechenzentrum, selbst für komplexe Multi-Tier Workloads.

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